22. September 2009

Ostseeküstenlauf & real,- Berlin-Marathon

Diese Woche gibt es wieder einiges zu berichten!

Erstmal eines vorweg: Papa hat jetzt übrigens auch einen eigenen Laufblog: www.kiesendahl.de!
Dort sind auch schon einige Artikel online  :-)

Am Samstag vor 1,5 Wochen ging es zusammen mit Matze, Papa und Mutti (als Fotografin ;-) ) zum Ostseeküstenlauf in Kühlungsborn. Papa und ich meldeten uns für die 10km-Strecke an und Matze für die 25 Kilometer. Da ich mich durch das sehr spärliche Training während der Prüfungszeit nicht fit fühlte, bot ich mich für Papa als „Hasen“ an ;-) Sein Ziel waren 48min, also eine neue Bestzeit. Die letzten Male scheiterte Papa leider immer an diesem Vorhaben, weil er zu schnell anging und am Ende nicht mehr das Tempo halten konnte. Also war es dieses Mal meine Aufgabe, ihn anfangs zu bremsen ;-) Nach dem Startschuss rannten natürlich alle wieder recht schnell los und ich merkte schon, dass es Papa schon richtig in den Beinen juckte, dort mitzuziehen. Da wir aber schon einen Tick schneller waren, als das angepeilte Durchschnittstempo, hielt ich Papa zurück. Nach 4km hielt Papa es dann aber doch nicht mehr in der Gruppe aus und musste unbedingt das Tempo anziehen und vorbeilaufen. Ich lief weiterhin in dem Tempo weiter und Papa lief sich einen kleinen Vorsprung heraus. Auf den letzten Kilometern lief ich allerdings wieder an Papa heran und wollte ihn noch etwas mitziehen, aber das ging wohl nicht mehr. Schlussendlich lief ich nach 44:42h ins Ziel und Papa nur kurz nach mir mit einer super Zeit von 44:52 h. Leider war aber die Strecke nur 9,4km statt 10km lang, so dass man wohl noch fast 3 Minuten auf unsere Zeiten raufaddieren müsste. Demnach hat Papa trotzdem sein gesetztes Ziel erreicht und wäre wohl nach etwas unter 48min ins Ziel gekommen J Nur schade, dass es so keine „offizielle“ Bestzeit ist… Aber demnächst hat Papa ja auch einen Forerunner und kann so demnächst selbst auf sein Anfangstempo achten, bin mir also sicher, dass es so auch noch einmal klappt mit einer neuen Bestzeit :-) Übrigens hab ich es trotz schlechter Form noch auf einen 3. Platz bei den Frauen geschafft, was ich nicht unbedingt erwartet hätte. Christiane Pilz gewann erwartungsgemäß die 10km (sogar noch vor dem ersten Mann!). Matze kam nach 1:25:54h als Erster der 25km-Läufer ins Ziel, was bei der Siegerehrung mit einem schicken Pokal geehrt wurde.

Nach dem Ostseeküstenlauf, blieb uns nicht viel Zeit uns zu erholen, wir hatten grade Mal Zeit in Kühlungsborn uns schnell beim Italiener zu stärken und dann ging es direkt nach Warnemünde, wo Matze und ich als Helfer an der Radstrecke für den Rostocker Triathlon eingetragen waren. Ich stand mit Neeke in der Nähe vom Hotel Neptun an der Promenade und achtete darauf, dass keine Fußgänger auf die Radstrecke liefen. Matze war mit Stephan an einer Kreuzung in Elmenhorst eingeteilt. Die beiden hatten dort etwas mehr Stress als wir, denke ich :P . Schade, dass wir so lange an der Radstrecke stehen musste, ich hätte gerne noch beim Laufen zugesehen und einige Freunde angefeuert. Naja, vielleicht bin ich dann nächstes Jahr lieber nur als Zuschauer tätig ;-)

Nach dem Triathlon war der Stress für Matze und mich aber immer noch nicht vorbei. Sobald wir mit unser Helfertätigkeit fertig waren, machten wir uns hungrig aus Warnemünde los um noch unseren Zug nach Schwerin zu schaffen. Auf dem Weg nach Hause, gab es kurz einen Boxenstopp beim Chinesen um die Ecke und haben dann unsere sieben Sachen geschnappt und uns auf den Weg zum Bahnhof gemacht, den Zug haben wir noch grade so erwischt. In Schwerin blieben wir von Samstag Abend bis Donnerstag Mittag. In den Tagen kam ich nur Donnerstag früh zum laufen, und das mit Matze zusammen die Lankower Berge hoch, welche mir noch vom 5-Seen-Lauf gut in Erinnerung waren ;-) Und obwohl es grade mal etwas über 5km in langsamen Tempo waren, habe ich mich dafür relativ grottig gefühlt. Das machte mir vielleicht Mut für den Skate Marathon in Berlin, der 2 Tage später folgen sollte… ;-) Obwohl ich sonst kaum Sport gemacht hab in den Tagen, kann man auch nicht behaupten, dass wir gefaulenzt haben, immerhin sind wir ganz Schwerin zu Fuß abgelatscht und waren eigentlich den ganzen Tag unterwegs. Und bis auf Sonntag, wo es wie aus Eimern schüttete, war das Wetter sehr schön :-)

Am letzten Freitag nachmittag holten uns Daniel und Anne ab. JETZT ging es nach Berlin zum Marathon! Letztes Jahr zeigte ich Daniel noch den Vogel, dass er wirklich schon dieses Jahr einen Marathon laufen wollte, und nun saßen wir alle in einem Auto auf dem Weg dorthin! ;-) Ich war heilfroh, dass ich mich nicht von Daniel damals überreden ließ, dieses Jahr den Berlin Marathon zu laufen, so wenig wir ich zum Laufen in der Prüfungszeit kam. Ich wollte die Strecke lieber erstmal abskaten… ;-)

Gegen 19 Uhr kamen wir in Berlin vor dem City Art Hotel an, wo wir 2 Doppel-Zimmer gebucht hatten. Komischerweise war aber die Tür verschlossen und die Jalousien heruntergezogen. Also riefen wir jemanden vom Hotel an, der mir am Telefon erklärte dass keine Reservierung ankam, er aber jemanden vorbeischicke, der in 15min da wäre… Nach etwa einer halben Stunde Wartezeit vor dem Hotel kam er dann persönlich vorgefahren. Er erklärte uns noch einmal, dass die Reservierung ungültig wäre, weil wir keine Kreditkartennummer bei der Reservierung angegeben hätten (obwohl wir ja vor Ort bezahlen wollten…!?) und dass das ja dann wohl klar ist, dass man so kein Zimmer reservieren könne. Hätte uns auch mal jemand sagen können, dass die Reservierung nicht gültig ist, oder dass noch Angaben fehlen, wenn es wirklich so wichtig ist… Wie auch immer… Immerhin war der Herr so nett und hat uns noch ein Ersatz-Hotel herausgesucht: Ein Ibis-Hotel in der Jahn-Straße in Neukölln. Ist zwar etwas teurer gewesen, aber in dieser Lage, war uns das auch nicht mehr so wichtig ;-) Matze und ich lotsten Daniel von der Rückbank aus quer durch Berlin bis zur Jahnstraße, doch dort war gar kein Ibis-Hotel zu sehen! Ein Passant klärte uns auf: Berlin besitzt DREI Jahnstraßen! Also ran an die Tanke, Stadtplan gekauft wo auch unsere gesuchte Jahnstraße eingezeichnet war und noch einmal Hotel suchen! Wir waren alle froh, als wir nach der Tour endlich im Hotel ankamen! Matze und ich suchten Abends noch einen Italiener in der Nähe, um die Ecke hatten wir sogar zwei und einer günstiger als der andere: Pizzen für 2-3€, Lasagne für 2€, Rumpsteak mit Pommes für 7€… Ein Traum ;-)

2009_09_19_berlin_marathon_413Da wir es durch die Hotelsuche am Freitag nicht mehr zur Messe schafften, um unsere Startnummern abzuholen, mussten wir dies am Samstag vormittag erledigen. Auf der Messe waren so ziemlich alles vertreten was mit Laufen und Skaten zu tun hatte und es gab Sonderangebote noch und nöcher. Matze gönnte sich beim Runner‘s Point Stand ein Paar neue Laufschuhe und ich legte mit an nem Skating-Stand einen Inline-Rennanzug zu ;-) Bei der Startnummernausgabe war um die Uhrzeit noch nicht soo viel los, hat also alles gut geklappt. Auf dem Rückweg durch die Messe holten Daniel und ich uns noch unsere vorbestellten Pasta-Portionen ab und dann mussten wir auch wieder fix zum Hotel, damit ich meine Sachen holen konnte. Denn mein Start war schon am Samstag nachmittag. Damals bei der Anmeldung hab ich als Zielzeit 1:30:00 angegeben, welche ich aber schon längst verworfen hatte, weil ich nicht zum Skaten kam (mit Ausnahme beim Run&Skate ;-) ).

2009_09_19_berlin_marathon_442Auf dem Gelände hab ich mich dann mit Jule getroffen, in der Hoffnung vielleicht mit ihr zusammen skaten zu können. Sicher dass ich mithalten könnte, war ich mir ja nicht… so ohne Training :-P Matze kam mit seiner Startnummer sogar auch aufs Gelände rauf und konnte mich so noch bis zum Start begleiten. Kurz bevor es losging gab es dann noch ein Glücksküsschen und dann musste er auch schon hinter die Absperrung verschwinden. Jule und ich standen im Block D, vor uns starteten also erst noch die Profi-Frauen und Männer aus Block A, dann Block B und C. Dann wurde es auch für uns Ernst: nach dem Start versuchte ich mich an Jule zu hängen, was nicht gerade leicht war, da man sehr viel Slalom um die ganzen Skater machen musste, weil so viele davon unterwegs waren ;-) Auf den ersten 500m lederte sich schon der Erste direkt neben uns, das war auch schon eng. Zum Glück konnten wir noch ausweichen… Ich lief also hinter Jule her und wir überholten eine Menge von Leute, bei Kilometer 8 circa packte sich der nächste, aber direkt vor mir, ich konnte nur noch ausweichen, indem ich auf den Fußgängerweg sprang und kurzzeitig dort weiterlaufen musste… Leider hab ich dadurch Jule aus den Augen verloren gehabt. Aber es waren noch genügend andere Skater um mich herum, mit denen man laufen konnte… bei 6.000 Skatern kein Wunder ;-) Die Kilometer vergingen recht schnell und kurzweilig, ich hatte sehr viel Spaß beim Skaten und fühlte mich überhaupt nicht unfit. Ich übernahm für so einige Kilometer sogar freiwillig die Führung und lief an neue Gruppen heran :-) Selbst auf den letzten Kilometern fühlte ich mich noch gut und bekam keine schweren Beine! Ins Ziel kam ich nach 1:30:13h, hab also ziemlich genau meine Zielzeit getroffen! *freu* Die Strecke in Berlin hat mir auch sehr gefallen, so ganz ohne Steigungen :-P Ich denke nächstes Jahr bin ich wieder dabei! :-)

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2009_09_20_berlin_marathon_414Am nächsten Morgen mussten wir sehr früh aufstehen. Um kurz vor 6Uhr gab es Frühstück für Daniel, Matze und mich und um 7Uhr machten wir uns auf in Richtung Marathon-Gelände. Wie auch schon Matze am Vortag, kam auch ich mit meiner Startnummer auf das Gelände :-)   So konnte ich die beiden Jungs noch bis zum Startgebiet begleiten und ihnen viel Glück wünschen. Ich machte noch Fotos vom Start, konnte Matze dann dort aber in der Menschenmasse nicht mehr erblicken. Ich machte mich dann schnell zu Fuß auf zu Kilometer 6, wo ich hoffte die beiden noch sehen zu können. Als erstes kam mir dort logischerweise die Gruppe um Haile Gebrselassie entgegen, von dem ich einige Fotos schoss. Ein paar Minuten später sah ich dann auch endlich Matze, der bis hier gut in der Zeit lag und noch frisch aussah ;-) Daniel hab ich in der Masse leider nicht gesehen, er dafür aber wohl Anne, die einen Kilometer weiter stand als ich. Als Anne und ich uns auf den Weg zur Tribüne am Zielbereich machten, um Hailes Zieleinlauf zu sehen, gabelten wir noch zufälligerweise Jule auf, die sich uns anschloss :-) Die Tribünen waren wirklich voll, aber wir ergatterten noch Plätze! Haile verpasste leider seinen Marathon-Weltrekord… schade, hätte ich gerne gesehen :-) Matze plante eine Zeit von 2:38h ein, also hielt ich ab da besonders ein Auge auf die Zieleinläufe. Als Matze nach 2:50h immer noch nicht zu sehen war, machte ich mir schon langsam Sorgen, war aber heilfroh, als er nach 2:58h ins Ziel kam! Ich machte mich dann gleich los aufs Gelände, wo ich wieder ohne Probleme mit meiner Startnummer reinkam. Dort lag Matze dann schon völlig kaputt an unserem ausgemachten Treffpunkt auf der Wiese. Dort warteten wir dann auch auf Daniel, der nach 4:51h das Ziel erreichte… („Das war das Schlimmste was ich je gemacht habe!“). Anne und ich ließen die Jungs noch etwas auf der Wieder ausruhen und dann machten wir uns alle wieder auf dem Weg zum Hotel und dann zur Stärkung zum Italiener in unsere Straße. Viel herumlaufen in Berlin, wollte keiner mehr großartig ;-)

Eines muss ich ja noch loswerden: Daniel, ich bin stolz auf dich, dass du das mit dem Marathon wirklich so durchgezogen und gepackt hast! Meinen Respekt hast du :-) Jetzt muss ich wohl irgendwann nachziehen… :-P

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Seit gestern sind wir wieder in Rostock, aber morgen geht es noch einmal auf Reisen: für 3 Tage nach Zinnowitz, da Matze beim Greifswalder Citylauf einen Gutschein für das Baltic Hotel gewonnen hatte. Da fühl ich mich bestimmt gleich wieder in alte Short-Track-Sommertrainingslager-Zeiten zurückversetzt ;-) Einen Strandlauf will ich daher auf jeden Fall dort mal wieder machen, wenn das Wetter mitspielt :-)

Siehe auch:





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