6. Oktober 2009

Ab heute wird nach Puls trainiert…

Wie der Titel schön verrät, will ich ab heute nach Puls trainieren. Zwar habe ich schon seit April meinen Forerunner mit Pulsgurt, und habe diesen auch getragen, aber eigentlich nichts damit angefangen, außer Matze mit meinem hohen Puls zu belustigen ;-) Denn eigentlich laufe ich sehr selten mit einem Puls unter 175.

Nun habe ich mich aber etwas belesen und festgestellt, dass ich eigentlich nur Läufe im GA2 Bereich oder sogar etwas darüber absolviert habe. (Im Gegensatz zu Matze, der festgestellt hat, dass er in jedem Bereich trainiert hat, nur kaum in diesem :-P ) Das heißt kurz: ich laufe meist viel zu schnell für meine Verhältnisse… Das war mir bis jetzt immer noch nicht so wirklich klar, obwohl Matze mich schon einige Male darauf aufmerksam gemacht hatte ;-) Klingt vielleicht unverständlich für einige, aber dann muss ich mich wohl mal ZWINGEN auch mal laaaangsam zu laufen, was mir recht schwer fällt, weil ich immer wieder schnell in meinen gewohnten Trott komme.

Das langsam Laufen, hab ich am Wochenende mal mit Papa und Roland probiert und wir hatten alle drei unsere Probleme nicht schneller als 6:00 min/km zu laufen :P Komisch, dass es auch Willenskraft kosten kann, viel langsamer als sein gewohntes Tempo zu laufen *hihi*

Das Problem bei dem Training nach Puls ist ja, dass ich dafür erstmal meinen Maximalpuls wissen müsste. Ich geh momentan von 213 aus. Dies ist der maximale Wert, den der Forerunner bis jetzt bei mir gemessen hat, und zwar bei den 10km beim Osterlauf in Güstrow. Vielleicht mag der Maximalpuls noch etwas höher liegen, aber genau bekomme ich wohl nur mit einem Laktattest heraus. Oder mit einem Conconi-Test, wie Matze vorgeschlagen hat. Naja, mal gucken ;-)

Hab mir jedenfalls gestern mal die Pulsbereiche im Forerunner eingespeichert und war dann abends im Lindenpark ein paar Runden unterwegs, in denen ich einfach mal geschaut hab, welches ungefähre Tempo ich in welchem Pulsbereich hab. Für GA1 müsste ich so circa zwischen 5:50 und 6:30 min/km laufen, was mir wirklich sehr sehr ruhig vorkommt. Aber nagut, dann ist das halt so :-) Wenn ich alleine laufe, laufe ich meist zwischen 5:00 und 5:30 min/km, was mich zwar anstrengt nach einer Weile, aber trotzdem ich kam nie auf die Idee noch langsamer zu laufen… :P Aber ab heute wirds richtig gemacht, vielleicht bringt’s ja was! :D

Achso… ich habe noch nicht erwähnt, mit welchem Buch ich mich belesen hatte… ;-) Hatte mir “Das große Buch vom Marathon” von Hubert Beck gekauft! Ja… nachdem ich beim Berlin Marathon zuschauen war, interessiert es mich ja doch irgendwie… und ich überlege (!) vielleicht (!) auch nächstes Jahr einen Marathon zu wagen :-) Ich belasse es erstmal bei dem Wörtchen “vielleicht” *g*

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  1. Matze schrieb am 6. Oktober 2009 um 11:09:

    Mal um das klarzustellen: mit dem Conconi-Test bekommst du nicht deine Hfmax heraus, sondern die Hf an der aerob/anaeroben Schwelle, aus der man wiederum die Pulsbereiche berechnen kann. Diese Methode fnde ich viel besser als alle anderen, die allerdings zur Bestimmung der Hfmax dienen, da sehr zuverlässig die Schwelle bestimmt werden kann. :-) Hdl Matze

  2. Stephan schrieb am 6. Oktober 2009 um 20:14:

    Soso, Marathonüberlegungen. Welch Überraschung ;-) Vielleicht gibt’s dann ja 2010 eine Rostocker Frauenmannschaft bei der DHM.

    Laut Matze verschlingst du gerade auch andere Laufbücher. Willst du auch in die Bücher von Daniels (Running Formula) und Noakes (Lore of Running, nur knapp 1000 Seiten) reinschauen? Definitiv zwei der besten Bücher der Welt, kannst ja mal nach Bewertungen googeln.