Die letzte Laufwoche beendete ich am Sonntag mit einem 26km Lauf zusammen mit meinem Papa. Das war bis dahin mein längster Lauf ohne Pausen. Zwar habe ich letzten Sommer Daniel in Vorbereitung auf seinen Berlin-Marathon auf einen 27km Lauf begleitet,damals hatten wir allerdings 2-3 Trinkpausen eingelegt. Ich hab mich nach den 26km in 5:46min/km jedenfalls noch sehr gut gefühlt, das macht doch mal Mut!
Auch scheint mir, dass ich mich seit ich nach dem Marathonplan trainiere, mich gar nicht mehr überwinden muss, um Einheiten wie Intervalle und die langen Läufe in Angriff zu nehmen.
Im Gegenteil: diese Woche ist der Trainingsplan mit rund 50 km in 4 Einheiten eher kilometerreduziert und es fällt mir recht schwer mich auch daran zu halten. Am Dienstag standen Intervalle auf dem Plan, und da ich abends schon was vor hatte und Matze durch eine leichte Virusinfektion nicht mittrainieren konnte, bin ich dieses Mal schon um 15:30 Uhr alleine in die Laufhalle gegangen und hab meine 7x1000m durchgezogen. Mit System of a Down und AC/DC im Ohr geht das wirklich gut. Und bei etwa gleichen Zeiten wie letzte Woche waren sogar die Pulswerte einen Tick besser.
Wie gesagt sollte diese Woche etwas kilometerreduzierter sein, aber dafür intensiver mit den Intervallen, 8km im Marathonrenntempo und laut Plan auch 10km Wettkampf. Nur leider steht hier gar kein Wettkampf an. Naja, also in Waren wäre der Winterlauf, aber da mein Papa nun auf in die Karibik ist, und ich nicht unbedingt alleine dort hinfahren und teilnehmen möchte, hat sich das erledigt. Stattdessen könnte ich einen 30km-Lauf anstreben… aber auch hier stehe ich vor einem “Problem”: mein Papa kann mich dieses Mal nicht begleiten, meinem Bruder sind 30km zu lang und Daniel, der sich auch in der Marathonvorbereitung befinden sollte, ist nicht in Rostock. Das heißt ich müsste 3 Stunden alleine laufen. Ich habe ja mal gehört, dass man die harten Einheiten, also auch die langen Läufe, lieber alleine laufen sollte um sich auch mental zu stärken für den Marathon… aber naja… dann wird es halt etwas langweiliger als sonst.
P.S.: Wie ich gerade sehe, fällt der Winterlauf aufgrund der Straßenverhältnisse sowieso aus… also hab ich wohl keine Wahl…









Im Moment fällt es mir auch schwer, mich für lange Läufe zu motivieren. Als ich mich 2008 auf meinen ersten Marathon vorbereitete, fiel es mir noch leicht, da ich bis dato noch nie so weit gelaufen war. Das machte die Sache spannend und ich wollte es einfach schaffen. Ich lief zudem mit Musik, was die 3 Stunden nicht ganz so langweilig werden ließ. Vielleicht wäre das ja auch etwas für Dich?
@ Brennr:
Also wenn ich alleine laufen sollte, werde ich wohl Hörbuch hören dabei. Hab beim Laufen nun schon einige durchgehört: Alice im Wunderland, Der kleine Prinz, Der Name der Rose, Die Päpstin, Jack the Ripper, Stadt der träumenden Bücher, Herr der Fliegen, 1984 und nun bin ich grade bei Harry Potter 5….
Wenn man sonst schon nicht zum lesen kommt, ist das eigentlich ganz nett beim Laufen
Also ich finde, 30 Kilometer alleine durch die Landschaft – das wäre eine passende Herausforderung für das Wochenende. Mit einem guten Hörbuch vergehen auch drei Stunden wie im Flug – und das mit dem mentalen Training trifft absolut zu!
Also: Hopp!
vielleicht kannst du deinen Bruder ja wenigstens für die ersten (oder letzten) 10-15km als Begleitung engagieren… mir hlft bei diesen langweiligen Einheiten jeder km Begleitung