Man sollte denken, dass man nach 2 Wettkämpfen an einem Wochenende endlich mal genug hätte vom “schnell” laufen, aber denkste: stattdessen nimmt man den Stundenlauf vor Ort als Grund zum Tempodauerlauf
Am Montag legte ich erstmal natürlich die Beine hoch. Mir ging es zwar gut, aber nach 2 Wettkämpfen nacheinander kann man sich das gönnen.
Immerhin ging es ja am Dienstag bei Matzes Laufkurs auch wieder zur Sache. 2 stumpfe Pyramiden im Wald standen an: jeweils 30, 40, 50, 60, 60, 50, 40, 30 Sekunden Vollspeed und dazwischen 45 Sekunden Trabpause. Ist auch wirklich anstrendend, macht aber mehr Spaß als Intervalle auf der Bahn
Dann folgte noch ein wenig Krafttraining mit Ausfallschritten, Liegestützen (dieses mal RICHTIGE und nicht am Geländer!
) und Skihocke. Insgesamt kam ich so auf gute 14km.
Am Mittwoch ging es dann mal nicht zum Lauftreff, sondern nach Warnemünde, wo der 92. Stundenlauf stattfand. Matze und ich wollten diesen als Tempodauerlauf-Training nutzen. Steffen holte uns mit dem Auto ab und wir fuhren gemeinsam hin. “Überraschenderweise” traf ich dann doch noch meinen Papa vor Ort an, obwohl er eigentlich zuerst meinte heute lieber Pause zu machen
Nach dem Start fürs Foto, fiel um 18.30Uhr der richtige Startschuss und los gings. Eigentlich wollte ich eine ganze Stunde laufen, aber nachdem es doch relativ flott im 4:34er Schnitt lief und ich mal wieder Probleme durch meine Mizuno-Schuhe bekam, entschied ich mich doch kurzerhand für die halbe Stunde. Irgendwie fange ich bei schnellerem Tempo mit den Mizunos an, ganz seltsam mit den Füßen aufzuplatschen, wodurch sich meine Schienbeinmuskel scheinbar verkrampfen…
Naja, trotzdem war ich zufrieden mit 7,55km in 34:32min. Auf den Ergebnislisten stehen sogar 6990m für die 30min. Das kommt dadurch, dass bei der Streckenberechnung von einer 2km-Runde ausgegangen wird, es aber laut Forerunner nur etwa 1,92km sind. Fast 7km in 30min wären ja sehr flott für mich
Am Samstag lief ich gleich nach dem Aufstehen 8km im 5min Schnitt. So ganz ohne Frühstück war das aber keine Freude, obwohl sich meine Beine gut gefühlt haben. Am Sonntag war hier in Rostock strahlender Sonnenschein, und während Matze 75km radeln war, lief ich lockere 20km in 1:47h. Mein erster langer Lauf seit dem Marathon war eigentlich ganz angenehm, vor allem bei soo schönem Wetter
Gestern im Laufkurs gabs mal was anderes als Intervalle oder Pyramidenläufe: wir machten Berg-… nein, wohl eher Hügelsprints
in etwa 10x100m Steigerungen bergan. Ich hatte das Gefühl das meine Beine gar nicht richtig zackig waren, jedenfalls kam ich mir nicht besonders schnell vor.
Danach folgte auch noch Treppentraining und Kraft.
Übrigens habe ich es auch geschafft mein Rennrad aus dem Keller meiner Eltern zu holen, jetzt müsste ich nur noch mal Luft aufpumpen und dann könnte ja auch theoretisch mal bald wieder aufs Rad steigen
Erstmal mit kleinen, lockeren Touren anfangen. Matze plant mit mir ja schon 100km-Radtouren ein
Da muss ich doch fit werden
Siehe auch









Kleine und lockere Radtouren klingen genau richtig für mich
Mensch Jana,
Du bist ja drauf, und dann auch noch solche Tempi, Respekt.
Irgendwie geht es Dir wie mir, die Füße still halten ist nicht, gelle? Und der nächste Wettkampf ist bei Dir ja auch schon wieder am 29. Mai, na dann mal alles Gute und ran an die Buletten, Du Powerfrau!
Ich wünsche Dir schon mal viel Spaß und alles Gute,
Steffen
@Stephan:
Dann müssen wir uns wohl für die Radtouren zusammen tun, solange die anderen zu schnell für uns sind
@Steffen:
Macht ja auch immer Spaß
Ja, ich kann nie wirklich nein sagen, wenn mich jemand fragt ob ich auch beim Wettkampf mitlaufen will
Für Entspannung bleibt ja auch Zeit, wenn … äh, moment, irgendwie gar nicht. Aber das macht ja nichts, es bringt zu viel Spaß. Ich verstehe dich