Ich will ja gar nicht so viel in meinem Blog jammern (ich wurde darauf hingewiesen, dass das in letzter Zeit öfter passiert!?), aber was soll ich machen, seit letzter Woche gehts mit dem Training gar nicht mehr so recht vorran, weil mir immer etwas einen Strich durch die Rechnung macht
Wie ich letzte Woche ja schon berichtet hatte, hatte ich Dienstag mit Übelkeit zu kämpfen, was der Arzt in einer Magen-Darm-Grippe begründet sah. Ich sah die Teilnahme an der 10km-Landesmeisterschaft schon dahinschwinden, aber: oh Wunder! Am nächsten Tag ging es mir schon wieder gut, also wohl doch keine Magen-Darm-Grippe. Glück gehabt, denn nun stand der Teilnahme doch nichts mehr im Wege, trotz 3 Tage hintereinander ohne Training. Das ist ja noch zu verschmerzen
Aber erstens kommt es immer anders, und zweitens als man denkt. Seit Samstag früh plagen mich Rückenschmerzen. Ich denke dass müsste an einem eingeklemmten Nerv in der Nähe des Steißbeins liegen. Jedenfalls tat es schön weh beim Sitzen und aufstehen. Statt dass es am Sonntag besser geworden wäre, tat es an dem Morgen noch mehr weh, nun auch ab und an beim Gehen. An Laufen gar nicht zu denken… Es blieb mir also nichts anderes übrig als spontan den Wettkampf in Bützow sein zu lassen und nur als Zuschauerin und Fotografin mitzufahren. :-/ Matze und Papa haben schon ihre Wettkampf-Berichte geschrieben.
Da die Rückenschmerzen heute morgen immer noch vorhanden waren, bin ich heute morgen zum Sportarzt um meinen Rücken mal wieder einrenken zu lassen. Hat auch alles schön geknackt und er hat mir noch eine Spritze in den Rücken gegeben. Leider hat das alles überhaupt keine Wirkung gehabt, tut genauso weh wie zuvor.
Wäre ja alles nur halb so wild, wenn nicht schon in 3 Wochen der Marathon wäre… Letzte Woche bin ich so grade mal auf 20km gekommen. Und wenn es mit dem Rücken nicht schnell besser wird, wird das diese Woche auch nicht mehr. Keine guten Vorraussetzungen bis jetzt. Aber nun gut: solange ich am Marathontag beschwerdefrei bin, ist alles okay, denn das primäre Ziel ist dieses Mal sowieso “nur” 42,195km durch zu laufen ohne vorher umzukippen
Und wenn ich langsam genug laufe, sollte dieses Minimalziel trotzdem gelingen.
Aber nach einer Woche mit nur 20 Laufkilometern kribbelt es schon mächtig in den Beinen und am liebsten würde ich sofort raus und wenigstens versuchen 1-2 langsame Kilometer zu laufen, trotz Rückenschmerzen. Matze meint das wäre wohl nicht so gut, und vielleicht hat er damit auch Recht… wobei das Rumgesitze ja auch nicht gut sein kann für den Rücken… Ich bin gerade hin und hergerissen.
Siehe auch:









Wie du selbst sagst, lass den Wurm machen, wie er will, solange der Marathon klappt.
Was den eingeklemmten Nerv betrifft, so ist meine Erfahrung: Einrenken hilft kurzfristig, Rücken- und Bauchmuskeln stärken hilft langfristig. Gute Besserung!
Ist jetzt der Wurm drin, oder was?…
Ich will ja gar nicht so viel in meinem Blog jammern (ich wurde darauf hingewiesen, dass das in letzter Zeit öfter passiert!?), aber was soll ich machen, seit letzter Woche gehts mit dem Training gar nicht mehr so recht vorran, weil mir immer etwas ei….
Lass doch mal den guten WURM aus dem Spiel, er kann wirklich nichts dafür…
Stattdessen wünscht er natürlich gute Besserung und viel Erfolg in Ulm!
Hi Jana,
ließt sich ja leider alles nicht so gut. Aber ich muss da Hannes recht geben, einrenken hilft gar nichts, spritzen so wie so nicht.
Nur regelmäßiges Krafttraining schafft da dauerhafte Ruhe! Und glaube mir, ich spreche da aus eigener Erfahrung, hatte ich doch selbst zwei Bandescheibenvorfälle. Nun mache ich seit Jahren JEDEN morgen 100 Situps und und zwei Rückenübungen und siehe da – Ruhe ist. Außerdem kann ich dir nur wärmstens empfehlen, Rumpf stabilisierende Übungen zu machen.
Ja ich weiß, macht nicht unbedingt Spaß, muss aber sein.
Wenn du Übungen suchst, kann ich dir helfen:
http://runningfreaks.de/index.php?option=com_docman&task=doc_view&gid=12&tmpl=component&format=raw&Itemid=99
Und was den Marathon angeht – mach dich nicht verrückt, du bist fit, wegen drei lauffreien Tagen verlierst du keine Form. Aber bitte vergess das Trinken und Energie zuführen dabei nicht, ganz wichtig. Höre dir dazu auf laufradio.de Folge 15 an, da ist alles bestens erklärt, und glaube mir, auch ich habe da früher übelste Fehler gemacht und schlimmstes Lehrgeld bezahlen müssen.
So, genug klug gesch…en.
Ich wünsche Dir gute Besserung, und ach ja, Laufen ist definitiv gut für den Rücken. Bin 2008 den Gutenbergmarathon mit einem krummen Rücken (Hexenschuss) gestartet und kerzengerade durchs Ziel gelaufen.
Also, keep on running,
Steffen
@Hannes & Runningfreak:
Das Verrückte ist ja, dass ich seit einigen Wochen wieder regelmäßig Kräftigungsübungen für Bauch und Rücken mache… :-/
Gestern abend dachte ich noch ich könnte vielleicht versuchen laangsam zu Laufen, aber heute humpel ich beim Gehen schon rum, um den Schmerz auszuweichen. Daher würde ich es heute noch nicht mal versuchen wollen mit dem Laufen.
Naja, hab nun Schmerzmittel bekommen, wobei die Voltaren bis jetzt nichts bringen, stoppt den Schmerz nicht. Meine Hoffnung liegt dann auf die Katadolon-Tabletten die ich abends nehmen soll.
@Runningfreak:
Ich werd mir deine Links mal anschauen, wenn ich heute abend wieder Zuhause bin. Danke
Und, mal drüber geschaut? Diese Übungen habe ich übrigens aus diesen Büchern:
http://runningfreaks.de/index.php?option=com_content&view=article&id=121&Itemid=96#Krafttraining
LG
Steffen
P.S. Ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen, Krafttraining ist auch für Läufer, gerade für sie, unumgänglich!