20. September 2010

Das war also ein Marathon

Ich kann allen Leuten Entwarnung geben: ich lebe noch, ich bin dieses Mal nicht umgekippt, sondern schön ins Ziel gelaufen. Ich darf mich jetzt also auch “Marathoni” schimpfen. Trotzdem: irgendwie bin ich nicht so euphorisch wie ich es erwartet hätte.

Vor dem Marathon:

Am Samstag früh klingelte unser Wecker schon um 4:45 Uhr. Nach einem kleinen Frühstück, sammelten meine Eltern uns etwa 6:20 Uhr ein um mit uns die weite Anreise nach Ulm anzutreten, immerhin über 800km mit dem Auto. Gegen 14Uhr kamen wir endlich am “Hotel” an, leider hatte die Rezeption mitten am Tag nicht geöffnet, so dass wir uns erstmal zur Marathon Messe aufmachten um die Startnummern zu holen und die Messe-Schnäppchen zu begutachten. ;-) Bei den Schnäppchen wurden wir auch bald fündig: an einem Stand gabs Saucony und K-Swiss Schuhe mit 42,195% Rabatt! :-) Mutti spendierte mir bei diesem Hammer Angebot ein Paar grüne Saucony Fastwitch 4 und sich ebenfalls (Ich sollte mir wirklich mal “sponsored by sprintefix.de” aufs T-Shirt drucken). Die Schuhe fühlten sich beim anprobieren echt gut am Fuß an. Papa stellte trotzig sein Paar Wettkampfschuhe von K-Swiss wieder weg, als wir seine Idee damit Marathon laufen zu wollen wieder ausredeten. Nach dem Motto: “wenn ich damit ich keinen Marathon laufen kann, dann brauch ich die auch nicht”. :mrgreen: Und auch Matze wurde bei seiner Suche nach extrem leichten Wettkampf-Schuhen am Saucony Stand nebenan fündig: er nahm die Saucony Grid Type A4 mit und ich noch 3 Ultra Sports Gels. Mittlerweile waren auch René (startete aber für Uni Wismar, und nicht wie wir für Uni Rostock), Eliane (auch erster Marathon-Start) und Jörg (als Zuschauer) angereist. René und Eliane hatten ihre Nummer schon geholt, also taten wir das auch gleich mal. Nach der Messe ging es nur noch Brötchen und Bananen zum Frühstück kaufen, und dann eeendlich ins “Hotel”. (Für die, die sich wundern, warum ich das andauernd in Klammern setze: es war kaum als solches zu bezeichnen, mit Klo aufm Flur und Dusche mitten im Zimmer :roll: ) Ich fühlte mich so schlapp und müde, dass ich hätte sofort einschlafen können. Ehrlich gesagt hatte ich am Samstag sogar Angst noch krank zu werden, weil ich so müde war und ich eine leichte Trockenheit im Hals verspürte. Damit ich noch so viel Schlaf wie möglich tanken könnte, machten wir uns recht bald los in die Stadt um eine Pizzeria zu suchen. Nach einer Weile der Suche setzten wir uns in ein itlalienisches Restaurant, an dem wir schon 3-4 Mal vorbeigegangen waren :o ) Dort gab es die “Dünnste Pizza Ulms (?)” und auf jeden Fall die dünnste Pizza, die ich je gegessen hatte. Sehr lecker :-)

Zurück im Hotel, packte ich nur noch meine Sachen für den Marathon Tag fertig und sah zu schnell ins Bett zu kommen. Ich war sooo müde. Trotzdem konnte ich nicht einschlafen. Zum einen war es bestimmt die Aufregung, zum anderen aber auch die Tatsache, dass man jedes Geräusch im Haus hörte. Irgendwann in der Nacht wachte ich auf, und sah auf die Uhr: 22:30Uhr… Oh je… ich bin wohl doch noch nicht eingeschlafen gewesen. Dann fing es nachts auch noch an laut zu regnen, so dass ich davon wach wurde. Immerhin schlief ich danach wieder etwas schneller ein. Um halb 5 wurde ich dann wieder wach und war die letzte Stunde bis zum Weckerklingeln nur noch im Halbschlaf. Ich war echt froh, dass die Nacht vorbei war und es nun endlich losgehen würde. Zum Frühstück gab es ein Honig-Brötchen und 1-2 Bananen. Das sollte reichen. Um kurz nach 7 Uhr trafen wir uns mit den anderen um uns abfahrtsbereit zu machen. Meine Mutter erzählte mir übrigens, dass sie es auch Nachts “regnen” gehört hatte, aber das Geräusch irgendwann dem Kühlschrank im Zimmer zuordnen konnte und den Stecker zog… Sowas… :lol:

Der Marathon:

Wir machten uns alle zusammen auf den Weg zur Straßenbahn um zum Start beim Messegelände zu fahren. Draußen war es bitter, bitterkalt. Meine Hände froren schon leicht ein und ich überlegte ob es wirklich so eine gute Idee war, kurzärmlig zu starten. Ich entschied mich doch mein langärmliges Shirt drüber zu behalten und falls es mir zu warm werden würde, meinen Eltern an der Strecke zuwerfen würde. Wir gaben unsere Kleiderbeutel ab, zogen uns noch Müllsäcke zum warmhalten drüber und dann ging jeder in seinen Startblock. Matze in den Startblock A, René in Startblock B und ich in den Startblock C. Eliane und Jörg hatten wir schon vor der Kleiderabgabe aus den Augen verloren, aber sie wird sich wohl in Startblock D eingeordnet haben. Wir waren also überall verteilt :-)

Die Starts erfolgten versetzt, unser Start erfolgte etwa 7-8min nach dem ersten Startschuss. Ich kontrollierte von Anfang an diesmal penibel meinen Puls und wollte mich eigentlich exakt an meine Pulsvorgaben halten die lauteten:

bis 3km: < 170
bis 14km: <180
bis 28km: <190
bis 42km: <200

Schon nach dem ersten Kilometer ging der Puls aber über 170, obwohl ich ein sehr gemächliches Tempo von 5:35min/km anschlug. Also wurde ich noch langsamer, der Puls stieg weiter. Ich wurde noch etwas langsamer, der Puls stieg weiter… bei Kilometer 12 ich lief ich 5:46min/km und mein Puls war schon bis auf 185 Schläge/min angestiegen. Irgendwie war schon wieder der Wurm drin. Ich grübelte woran das liegen könnte: war ich wirklich etwas angeschlagen von einer kommenden Erkältung? Eigentlich fühlte ich mich gut beim Laufen. Ich verstand es einfach nicht. Noch 2 Wochen zuvor bin ich 34km in 5:21min/km gelaufen mit einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 175. Dort erreichte ich einen maximalen Puls von 187, allerdings erst nach 29km und bei einem Tempo von 5:08min/km.

“Egal, Jana, diesmal bist du vernünftig und du versuchst so gut wie es geht den Puls unten zu halten, dann wird es halt nichts mit ner guten Zeit.”, musste ich mir einbläuen. Als ich Mutti und Papa bei Kilometer 13 an der ersten Brücke in der Innenstadt sah, konnte ich ihnen gleich mein Langarm-Shirt, welches mir schon nach 2km zu warm wurde entgegen reichen und auch mein Kurzarmshirt, welches ich über dem Untershirt anhatte. Irgendwie wurde es doch ganz angenehm, als die Sonne rauskam. :-) Gleichzeitig konnte ich sie schon vorwarnen, dass ich wohl nach etwas über 4h ins Ziel kommen würde. Damit hatte ich mich nun abgefunden und versprach mir dann halt ganz entspannt weiter zu laufen, was mir auch nicht schwer fiel mit dem Hörbuch von Hape Kerkelin “Ich bin dann mal weg” auf den Ohren. ;-) Das passt so wunderbar zu einem langen Lauf, kann ich euch sagen, herrlich. So ein Marsch auf dem Jakobsweg und ein Marathon haben irgendwie ja doch einiges gemeinsam :-)

Bei Kilometer 18 traute ich allerdings meinen Augen kaum: vor mir sah ich Jörg am Wegesrand sitzen… MIT Matze! “Oh nein, Matze hat abgebrochen”, dachte ich nur. Und Matze erzählte mir auf den nächsten 2km, die er neben mir herlief, auch wieso: wieder Bauchmuskelkrämpfe. Sogar schon von Beginn an. Selbst bei meinem Tempo hatte er noch Probleme mit den Muskeln, so dass er mich bei Kilometer 20 von dannen ziehen ließ. Ich versprach ihm aber zu finishen :-) Am finishen hatte ich zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel, zur Hälfte fühlte ich mich immer noch superfit. Nur irgendwie passte mal wieder der Puls überhaupt nicht zum Körpergefühl.

Da ich mit irgendeiner Zielzeit schon abgeschlossen hatte und es mir auch egal war ob ich nun 2min oder 10min über 4h ankommen würde, achtete ich auch nicht mehr aufs Tempo, sondern nur noch auf dem Puls, lauschte meinem Hörbuch und nahm fleißig jeden Getränkestand mit und nahm mir auch die Zeit während des Trinkens ruhig zu gehen. Ab Kilometer 28 “durfte” ich ja endlich über 190er Puls laufen und irgendwo in der Ferne sah ich bei Kilometer 34 auch einen Ballon über einer Läufergruppe schweben. Das musste die 3:59:59h-Gruppe sein, die mich bei Kilometer 20 eingeholt hatte. Ich schien irgendwie wieder etwas dichter zu kommen. Das machte mir Mut. Vielleicht würde ich es doch noch unter 4 Stunden schaffen? Ich fing an zu rechnen. Das dürfte sogar schaffbar sein, denn mein Puls schien sich glücklicherweise irgendwo zwischen 190-195 eingepegelt zu haben bei nun immerhin einem Tempo von durchschnittlich 5:25min/km. Ohne Zweifel waren das selbst für mich grausige Pulswerte bei dem Tempo, aber so grausig fühlte ich mich gar nicht. Ich fühlte mich immer noch ganz frisch, kein Ziepen in den Beinen, keine tauben Ohren, keine Kopfprobleme auf dem letzten Kilometern: nichts. Mir ging es wirklich gut. Ich sammelte viele Läufer ein und der Ballon kam immer dichter. Insgeheim freute ich mich schon über die Aussicht die 4h noch schaffen zu können. Bei Kilometer 37 war ich endlich am Ballonläufer angekommen, aber was war das? Auf dem Ballon stand 3:29h und auf dem Shirt 3:59h. Das verwirrte mich. Mit einem Blick NOCH weiter nach vorne sah ich noch einen Läufer mit Ballon, DAS musste der richtige 4h-Zugläufer sein.

Ich lief also an dem verwirrenden Zugläufer vorbei und sammelte auf den letzten Kilometern noch so einige Leute ein. Die Kilometer vergingen wie im Fluge, noch 3km, noch 2km. Wahnsinn, 40km. Weiter als letztes Mal ;-) Mit dem Unterschied dass ich mich in Hamburg schon sehr gequält hatte und heute von Quälerei überhaupt nichts zu spüren war. Das Ulmer Münster war nun auch schon groß zu sehen. Dort war das Ziel. Ein Stückchen nach dem 41km-Schild wartete Matze schon auf mich und wollte noch ein Stück mit mir mitlaufen und erzählte mir, dass mein Laufen ja noch ganz gut aussehen würde. Ich fragte Matze wie weit es noch sei, dabei wusste ich ja dank Forerunner dass es nur noch 500-700m sein konnten. “Öhh… 1,5km!?” sagt Matze fragend, ich sage “waaaas?” und kriege einen Schreck. Wie soll ich denn jetzt bitte noch die 4h schaffen. Ich winke also Matze ab und geb noch etwas mehr Gas. Das Ziel war zum Glück keine 1,5km weit weg mehr. :roll: Mittlerweile sind links und rechts der Strecke wieder massig Zuschauer und irgendwo höre ich wen sagen “noch 100m”. Ich gucke auf die Uhr: 3:59 zeigt sie. “Ahhh… jetzt aber schnell”, denke ich und laufe am 4h-Zugläufer vorbei und dann ins Ziel. Noch mal ein Blick auf die Uhr: ja, noch ins Ziel gekommen, bevor die Stundenziffer von 3 auf 4 gewechselt hätte. Darüber konnte ich mich doch noch freuen. Musste ich nur noch hoffen, dass auch auf der Urkunde eine Zeit von unter 4h stehen würde. :-)

Im Ziel wartete auch noch René, der nach fabelhaften 3:37h ins Ziel kam. :-) Trotz der Erleichterung mein zuvor gestecktes Minimal-Wunsch-Ziel von unter 4h noch erreicht zu haben, war das Gefühl nach dem Marathon nicht so wie ich es mir erwartet hätte. Ich dachte mir würden beim Zieleinlauf vor Freude die Tränen über die Wangen kullern oder sich nach dem eigenen Verfluchen auf dem letzten Kilometern sich ein besonderer Stolz, endlich einen Marathon gefinisht zu haben einstellen würde. Tat es aber irgendwie nicht.

Nach dem Marathon:

Nach meinem Zieleinlauf machten wir uns auf zu unseren Kleiderbeuteln, ließen uns die Urkunden ausdrucken (3:59:37h! :-) ), ließen uns im Massagezelt durchkneten und dann duschen.

Und was macht man noch so nach einem Marathon, wenn man schon mal in Ulm ist? Richtig: das Ulmer Münster, mit dem höchstem Kirchturm der Welt, besteigen. Gerade mal 161m hoch und 768 Stufen bis nach oben… ;-) Meine Eltern, René, Matze und ich sind also tatsächlich noch die Stufen hoch. Matze und ich allerdings nicht mehr bis zum allerletzten Ausguck, da Matze etwas Höhenangst hat und ich dran denken musste, dass ich die Stufen ja auch noch alle wieder runter gehen muss ;-) Immerhin hatten wir bestimmt auch schon 500 Stufen genommen und zudem hatte ich noch meinen Bruder am Telefon, der im Internet gelesen hatte, dass ich bei Kilometer 26 aufgegeben hatte. Da war er natürlich einigermaßen erschrocken, aber ich konnte ihn dann doch beruhigen und erzählen dass ich munter ins Ziel gekommen bin :-) Die Stufen vom Münsterturm nach unten waren etwas schwerer als rauf, ging aber alles. Unten angekommen, musste ich noch mal zum Trouble-Desk um die Sache mit der Online-Ergebnisliste zu regeln und dann wollte ich mir eigentlich noch ein Funktions-Finisher-Shirt von meinem ersten Marathon kaufen, aber die Stände waren schon am abbauen. :-(

Nach einem Stück Mohnkuchen in einem Café machten wir uns auch endlich auf dem Weg zum Auto. Eine lange Fahrt lag ja noch vor uns. Gegen halb 1 in der Nacht kamen wir endlich in Rostock an und wir fielen sofort totmüde ins Bett.

Übrigens: in der Wertung der Deutschen Hochschulmeisterschaft habe ich Platz 4 belegt, ist zwar ein undankbarer Platz, aber irgendwie ärgert es mich auch nicht besonders. Die 3 Ersten waren halt schneller, selbst wenn ich einen guten Tag gehabt hätte. Das muss ich neidlos zugeben :-) Schade ist nur, dass es in den letzten beiden Jahren für einen dritten Platz gereicht hätte, wenn man lediglich gefinisht hätte ;-)

Fazit:

Ich habe schon so oft gelesen, dass das Gefühl einen Marathon zu finishen so großartig sein soll, dass ich fast ein wenig enttäuscht bin, dass sich so ein Gefühl bei mir nicht einstellen will. War der Marathon zu einfach, habe ich mich einfach noch zu locker gefühlt am Ende!? Habe ich dieses Jahr schon so viele Zieleinläufe bei Wettkämpfen gehabt, dass es einfach nichts besonderes war? Ich weiß es nicht. Ich würde mich so gerne mehr über mein Marathon-Finish freuen können.

Und nicht falsch verstehen: der Marathon war wunderschön, hat mir wirklich viel Spaß gemacht und so unzufrieden bin ich nun mit der Zeit auch nicht. Ich habe mir einen Marathonfinish nur “gigantischer” vorgestellt ;-)

Nicht desto trotz, der Lauf war wunderbar und eigentlich kann ich mich darüber freuen, dass mir die 42km so wenig anhaben konnten. Es wird also definitiv nicht mein letzter Marathon-Start gewesen sein. Im nächsten Jahr werde ich mich, glaube ich, zwar nicht für einen Marathon melden, da ich mich mehr auf die Beendigung meines Studiums konzentrieren möchte. Aber eines weiß ich: Hamburg-Marathon wird noch mal gelaufen, und zwar zuende. ;-)

Siehe auch:

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  1. Heike schrieb am 21. September 2010 um 03:22:

    Gleich nach meinem ersten M ging es mir ähnlich wie dir. Ich emfand es jetzt auch nicht gerade als Feuerwerk der Gefühle und ich war auch einwenig enttäuscht. Erst nach meinem 2.ten, sozusagen die Bestättigung das ich es kann, das es keine Eintagsfliege war einen M zu finishen, stellte sich bei mir eine gewisse Freude ein.
    Allerdings das Beste ist, das sich mein Selbstbewußt und Selbstwertgefühl deutlich gesteigert hat und das hat natürlich Auswirkungen auf das ganze Leben :-)

  2. Hannes schrieb am 21. September 2010 um 08:18:

    Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu dem erfolgreichen Marathon-Finish! Wie du in Hamburg selbst erlebt hast, muss man das ja auch erst einmal schaffen ;-)

    So unglaublich gigantisch fand ich den Marathon-Zieleinlauf allerdings auch nicht. Da spielt es glaube ich schon eine Rolle, wie die Voraussetzungen sind. Auch wenn ein Marathon eine starke Leistung bleibt, so war der Marathon für doch eigentlich von Anfang an ein erreichbares Ziel. Da macht es dich zwar stolz, haut dich aber nicht vom Hocker, wenn du es tatsächlich packst. Das wird vielleicht anders, wenn du ihn das nächste Mal in 3:30 läufst :-)

  3. Steffen schrieb am 21. September 2010 um 10:56:

    Hallo Jana,

    erst einmal herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Finish, das hast du super gemacht!
    Ich glaube das du dich nicht so gefreut hast lag daran, dass in deinem Hinterkopf doch etwas die Enttäuschung über das “nur Minimalziel erreichen” geschwebt ist. Du bist eben sehr ehrgeizig, da hat dann so etwas doch Auswirkungen auf die Stimmung, oder?

    Aber ganz egal, willkommen im Klub der Marathonis, und dein nächster, den du bestimmt 5 – 10 Minuten schneller schaffen wirst, wird auch emotionaler werden, bestimmt!

    Herzliche Grüße,
    Steffen

  4. Gerlind Michaelis schrieb am 21. September 2010 um 12:05:

    Hallo Jana!

    Herzlichen Glückwunsch zum Finish und zur tollen zeit!
    Ich glaube, Freude und Stolz darauf werden auch bei dir mit der Zeit noch kommen.
    Als neues Ziel kann ich dir empfehlen: den Brocken-Marathon im Oktober.

    Herzliche Grüße
    Gerlind

  5. Brennr.de schrieb am 21. September 2010 um 14:29:

    Auch von mir Glückwunsch zur erfolgreichen Marathon-Teilnahme! :)
    Bei solch einer Punktlandung (sub4) kann man das fehlende großartige Gefühl verkraften, oder? Ich denke auch, dass es auf die Umstände ankommt. Ich z.B. kämpfte mich bei meinem Debüt mit muskulären Problemen ins Ziel und ging dabei an meine absolute körperliche Grenze. Ich verspürte im Ziel tausend Gefühle auf einmal; Erschöpfung, Stolz, Wut, Glück, Enttäuschung, Erleichterung,.. Erst am Tag danach konnte ich das Ganze halbwegs verarbeiten. Mit Hamburg hast Du ja noch eine Rechnung offen. Vielleicht stellt sich ja dann das Gefühl ein. Doch jetzt solltest Du Dich erst einmal über Deine tolle Leistung freuen. :)

  6. Micha schrieb am 21. September 2010 um 21:59:

    Hallo Jana
    erstmal Glückwunsch für den ersten erfolgreichen Marathon ,
    ein Marathon hat seine eigenen Gesetze ,nachdem was ich gelesen habe.hast du einfach zu viele Wettkämpfe vor dem Marathon gemacht.,sonst wäre bestimmt nocj eine 3:30 Zeit herausgekommen..Aber ich habe in diesen Jahr wahrscheinlich auch zu viele Wettkämpfe gemacht ,Siehe Homepage tsvkuppingen Lauftreff..Eventuell laufe ich gemütlich mit Fred in Berlin und Starte beim Bottwartal-Marathon ,um in der Altersklasse wieder unter den ersten 3 auf das Treppchen zu steigen.
    Bis bald in Berlin
    Micha

  7. Jan schrieb am 23. September 2010 um 12:11:

    Moin und auch von mir einen herzlichen Glückwunsch! So oder so finde ich es immerwieder beeindruckend, 42195m am Stück zu laufen. Respekt also für jeden, der sich dieser Strecke stellt. Ich habe bei meinem ersten Marathon in Hannover (eine Woche nach deinem ersten Versuch) jedoch ähnliches im Ziel gefühlt. Keine wirkliche Freude. Es war dann einfach vorbei. Irgendwie nicht das “Boah-ich-hab-Großes-geleistet”-Ding. Vielleicht auch, weil ich mein Ziel, unter 4h zu bleiben um knapp 2 min verpasst habe. Ich weiß es bis heute nicht. Bin dann beim zweiten Versuch in Münster knapp unter 3:45 geblieben und konnte endlich beim Zieleinlauf jubeln. Mein Tipp also: Bleib am Ball und du wirst dir immer wieder wunderbare Eindrücke erlaufen! Insbesonder bei der Faszination Marathon. Versprochen ;)

  8. Gerd schrieb am 20. Oktober 2010 um 15:02:

    Dann auch von mir noch mal ein verspäteter Glückwunsch zum Marathonfinish.
    Und eine Zeit unter 4 Stunden finde ich sowieso genial! Respekt.
    Und weiterhin viel Spaß bei der “Faszination Marathon”. ;-)

    Gruß Gerd